Die Entstehung des Schulungsmobils

Das Schulungsmobil ist im Rahmen einer Abschlussprüfungen der Fachschule für Holztechnik in Ahaus als Projektarbeit umgesetzt worden. Innerhalb von 8 Wochen wurde das Projekt „Schulungsmobil“ von der Planung bis hin zur Fertigung von den Studenten Danny Polte, Dominik Niehues, Kevin Kallus, Marco Leutermann, Tim Spiegelhoff und Tobias Seewald in Zusammenarbeit mit André Rusche als Auftrag- und Ideengeber und Minkus Sebastian Steenweg als Projektbetreuer und zukünftiger externer Kooperationspartner erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Informationsphase

In der Informationsphase sammelte das Projektteam die genauen Voraussetzungen und Bestimmungen des TÜVs für den Umbau eines solchen Fahrzeugs zum Büromobil. Ziel war u.a. die Umklassifizierung zum Sonder-KFZ Büromobil. Diese sind z.B., dass der Büroteil den überwiegenden Teil des Fahrzeuges ausmachen muss. In diesem Fall stellte dies kein Problem dar, weil eine Bürofläche von ca. 10m² zur Verfügung steht. Schubkästen und Türen, falls vorhanden, mussten mit Auszugssperren versehen werden. Die Sitzgelegenheiten an den Arbeitsplätzen mussten höhenverstellbar, drehbar und kippsicher sein. Hinzu kommt, dass die Höhe über den Sitzflächen am Arbeitsplatz mindestens 1000 mm betragen muss. Des Weiteren musste die lichte Höhe, also die Durchgangshöhe, im übrigen Fahrzeug mindestens 1650 mm betragen. Eine Standheizung/-klimaanlage musste außerdem für die kalten bzw. warmen Tage vorhanden sein.

Planungsphase

Nach der Informationsphase wurde mit der Planung der Inneneinrichtung begonnen. Durch den Sollzustand, den Anforderungskatalog aber auch durch Gespräche mit den Auftraggebern und deren Wünsche konnten erste Skizzen (Bild Nr.1,Nr.2) erstellt werden.

Bild Nr.1 zeigt ein ersten Entwurf für den Dozentenplatz und die hintere Wand mit Flachbildschirm. Der Radkasten wurde abgedeckt, so wurde eine Stellmöglichkeit für ein Notebookcase geschaffen. Für Stauraum wurde ebenfalls gesorgt, dieser ist vorhanden in Form von Schubkästen und einem Schrank unterhalb des Dozentenplatzes.

Während der Angebotsphase wurden diverse ortsansäßige Unternehmen kontaktiert und Gespräche geführt, ob diese für die erforderlichen Umbaumaßnahmen zukünftige geeignete Partner sind.

Realisierungsphase

Um mit der Realisierung und allen weiteren Arbeiten beginnen zu können, wurde als erstes ein neuer Fußboden verlegt, wie er auch in Bürogebäuden üblich ist.(Bild Nr.3)

Die erforderliche Unterkonstruktion aus Konstruktionsvollholz sind an die Außenwände des Busses angebracht worden. Die Unterkonstruktion dient dazu, eine Installationsebene zu schaffen, in der u.a. Stromkabel verlegt werden können. Die Unterkonstruktion ist mit Vorlegeband zu tragenden Teilen des Busses entkoppelt worden, um evtl. auftretende Störgeräusche bei Bewegungen während der Fahrt zu vermeiden. (Bild Nr.4)

Die Verkleidung aus 12er Multiplex mit selbst beschichtetem limonengrünen HPL ist mit KEKU Multiclips an der Unterkonstruktion aufgehängt. (Bild Nr.5)

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Der Bereich hinterm Fahrersitz wurde verkleidet, um den direkten Blick auf Batterie und andere Elektronikbauteile zu verdecken.
Um aber jederzeit an diese Einheiten heran zukommen, sind Revisionsklappen installiert worden. (Bild Nr.6)

Abschlussphase

Das Bild Nr.7 zeigt den fertigen Innenraum des Schulungsmobil´s von vorne.

(Bild Nr.1)
Dozentenplatz
(Bild Nr.2)
Dozentenplatz2

(Bild Nr.3)
Industrie Fleeceteppich

(Bild Nr.4)
Außenwände

(Bild Nr.5)
Multiplexplatten

(Bild Nr.6)
Verkleidung des Fahrersitzes

(Bild Nr.7)
Innenraum

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